Link verschicken   Drucken
 

Verbandsgemeinde Saale-Wipper

Vorschaubild

Die Verbandsgemeinde Saale-Wipper hat sich mit der Unterzeichnung einer gemeinsamen Vereinbarung durch die Bürgermeister am 04.06.2009 auf dem Schloss in Plötzkau am 01.01.2010 gegründet. Sie besteht aus 5 Mitgliedsgemeinden, den weiterhin selbständigen Städten Güsten mit den neu hinzugewonnenen Ortsteilen Amesdorf und Warmsdorf, Alsleben (Saale) sowie den Gemeinden Giersleben, Ilberstedt und Plötzkau. Unsere Verbandsgemeinde umfasst eine Gesamtfläche von ca. 120 qkm und gibt ca. 11.000 Bürgerinnen und Bürgern in 14 Orten (Strummendorf, Giersleben, Amesdorf, Warmsdorf, Güsten, Osmarsleben, Ilberstedt, Cölbigk, Bullenstedt, Plötzkau, Großwirschleben, Bründel, Alsleben (Saale) und Gnölbzig) ein Zuhause.

Platz der Freundschaft 1
39439 Güsten

Telefon (039262) 877-0
Telefax (039262) 877-133

E-Mail E-Mail:
Homepage: www.saale-wipper.de


Aktuelle Meldungen

Nachruf

(25.04.2017)

Wir trauern um

Jürgen Reske

Herr Jürgen Reske war langjähriges Mitglied des Stadtrates

der Stadt Alsleben (Saale) und des Verbandsgemeinderates

der Verbandsgemeinde Saale-Wipper.

Mit ihm verlieren wir einen engagierten und kritischen

Mitdenker in der Kommunalpolitik.

Wir werden Jürgen stets in Ehren halten.

Unser tiefes Mitgefühl gilt den Hinterbliebenen.

Stadt Alsleben (Saale)           Verbandsgemeinde Saale-Wipper

R. Schinke                                    J. Ochmann

Bürgermeister                             Verbandsgemeindebürgermeister

Schloss Plötzkau

(19.04.2017)

Anschrift: Schlosshof 2, 06425 Plötzkau

Telefon: 0174 6627469

Internet: www.schloss-ploetzkau.de

E-Mail: mail@schloss-ploetzkau.de

Öffnungszeiten

Turmmuseum: von April bis Oktober

Mittwoch bis Sonntag von 10 – 17 Uhr

oder nach Vereinbarung unter 0174 6627469

Attraktionen:

- Turmbesteigung

- archäologische Ausstellung (Funde aus der Region Plötzkau)

- Kreuzritterausstellung (u.a. mit großem Diorama zum Tod von Bernhard II. Graf von Plötzkau)

- Ausstellung „7000“ Jahre Zeitgeschichte (Ausstellung „Entwicklung vom ruhelosen Jäger und Sammler

zum sesshaften Ackerbauern“ ergänzt um die Ausstellung „Entwicklung der Landwirtschaft zur

Kaiserzeit, im Dritten Reich und in der DDR-Zeit)

- Modellausstellung „Technisierung der Landwirstschaft in der DDR“ (maßstabsgetreue Modelle von

Landtechnik der DDR)

- Zinnfigurenausstellung „800 Jahre Anhalt in Zinn“

- Naturzimmer (Jagdwaffen, Tierpräparate etc.)

- komplett erhaltenes Jugendstilwohnzimmer

- Modell des Schlosses

- Ausstellung des Münzenfundes aus dem Schlossgraben

- Kinderkemenate/ geeignet für Schulausflüge (Verkleidung als Ritter oder Burgfräulein, Schatzsuche

auf dem Schlossgelände, Spielen und Toben wie im Mittelalter, Kennenlernen von Kräutern und

Herstellung eines Kräuterquarks o.ä, Besuch des Museums mit Aufstieg im Schlossturm, Rundfahrt mit

Traktor und Kremser etc.)

- Anmeldungen unter 0162 7936789 bei Frau Ruß -

- Kremserfahrten (mit Traktor und Kremser durch den Plötzkauer Auenwald - nur mit Voranmeldung

unter 0174 6627469)

- Hochzeitszimmer - Sie trauen Sich, sich zu trauen? Dann trauen Sie sich auf Schloss Plötzkau. Heiraten

Sie im stilvollen Ambiente unseres Trauzimmers.

- Anmeldungen unter 0174 6627469 -

Aktuelles:

Am 16.03.2016 fand unsere Jahreshauptversammlung in der Schlossschänke Plötzkau statt zu der wir als Gast

auch unseren Bürgermeister Peter Rosenhagen begrüßen konnten.

Neben dem Jahresbericht des Vorsitzenden und dem Bericht des Rechnungsführers und der anschließenden

Entlastung des Vorstandes, stand in diesem Jahr vor allem die Wahl des neuen Vorstandes an. Der Vorstand

besteht aus 5 Mitgliedern. Ebenso viele Mitglieder stellten sich zur Wahl.

In den neuen Vorstand wurden gewählt: Martina Weimann, Heidi Wolter, Cord Rose-Borsum, Michael Kauert

und Matthias Große.

Der neugewählte Vorstand zog sich zu einer kurzen Beratung zurück und wählte aus ihrer Mitte Michael Kauert

zum neuen Vorsitzenden des Vereins. Wir gratulieren an dieser Stelle noch einmal zur Wahl. Der bisherige

Vorsitzende Cord Rose-Borsum konnte aus persönlichen Gründen das Amt nicht weiter fortführen, erklärte

sich aber bereit, weiter im Vorstand aktiv mitzuarbeiten.

Wir möchten Herrn Rose-Borsum herzlich Danke sagen für seine langjährige Arbeit als Vereinsvorsitzender.

Mit seinem persönliches Engagement und Hingabe, hat er viel für die Reputation unseres Vereins und für das

Schloss Plötzkau getan.

Der weitere Verlauf der Versammlung widmete sich den anstehenden Terminen in diesem Jahr. Beginnend

mit dem Arbeitseinsatz am 25.03.2017, mit dem wir unser Museum, Schlosshof und die alte Böttcherei wieder

„auf Vordermann“ bringen und so den Saisonstart ab April vorbereiten wollen.

Am 17.06.17 wollen wir am Volleyballturnier unserer

Gemeinde teilnehmen und unsere Vorjahresplatzierung um einiges verbessern. Und nicht zuletzt gilt es auch

wieder den Tag des offenen Denkmals am 10. September vorzubereiten. Dieser steht diesmal unter dem Motto

„Macht und Pracht“. Auch auf dem Schloss in Plötzkau gab es dereinst höfische Pracht.

[Download]

Hinweise zur Hundehaltung

(18.04.2017)

Hinweise zur Hundehaltung

 

Verehrte Hundehalterin, verehrter Hundehalter, liebe Hundefreunde,

 

Hunde sind Freunde des Menschen, Spielgefährten für unsere Kinder und treue Partner für jung und alt. Deshalb mögen viele Menschen Hunde; aber nicht ihre Hinterlassenschaften!

Schon gar nicht auf Spielplätzen, Straßen, Gehwegen, öffentlichen Plätzen und in den Grünanlagen, wo sie zu einer Gesundheitsgefahr, einer Belastung der Allgemeinheit und unseres Wohnumfeldes werden.

 

Wenn Sie also mit Ihrem Hund Gassigehen, lassen Sie bitte seine Haufen wieder verschwinden.

 

Jede handelsübliche Plastiktüte erfüllt dabei ihren Zweck. Einfach die Tüte überstülpen, Haufen aufnehmen und verknoten. Bei nächster Gelegenheit können Sie diese dann in den Papierkörben oder mit dem Restmüll entsorgen.

 

Wir sind froh, dass einige Hundehalter sich an diese Regeln halten und mit gutem Beispiel vorangehen. Dafür danken wir Ihnen an dieser Stelle recht herzlich.

Und doch erreichen uns immer wieder Klagen, dass Straßen, Wege, Plätze und Grünanlagen sowie Kinderspielplätze über Gebühr durch Hundekot verunreinigt sind. Diese Bereiche stehen der gesamten Bevölkerung, also auch Ihnen persönlich zur Verfügung. Es gefällt Ihnen sicherlich auch nicht, in diese „Häufchen“ zu treten. Ihre Mithilfe ist hier gefragt. Wir wissen, dass mit Verboten allein weder den Hundehaltern und ihren Tieren noch anderen Mitbürgern geholfen ist.

 

Aber nicht nur die Hinterlassenschaften eines Hundes führen zu Konfrontationen zwischen Hundehaltern und anderen Mitbürgern.

 

Es ist schon öfters geschehen, dass freilaufende Hunde Menschen, insbesondere Kinder oder andere Hunde angefallen und gefährlich verletzt haben. Diese Gefahren können auf ein Minimum reduziert werden, wenn die Vorschriften gegen das freie Laufenlassen von Hunden beachtet werden.

 

Derart entstehende Spannungen brauchen nach unserer Auffassung nicht zu sein. Man muss nur einige Spielregeln beachten, damit das Zusammenleben zwischen Menschen und Hunden funktioniert.

 

Wir wollen Sie auf die wichtigsten Vorschriften hinsichtlich der Haltung von Hunden hinweisen. Diese sind in der Gefahrenabwehrverordnung der Verwaltungsgemeinschaft Saale-Wipper festgeschrieben.

 

  • Tiere sind so zu halten und zu beaufsichtigen, dass niemand gefährdet wird.

  • Hunde müssen in den Straßen vor den Schulen und Kindertagesstätten sowie auf öffentlichen Veranstaltungen (Märkte, Volksfeste, Messen usw.) zum Schutz von Mensch und Tier stets an der Leine geführt werden.

  • Auf Kinderspielplätze dürfen Hunde nicht mitgenommen werden.

  • Der Halter oder Führer eines Hundes hat dafür zu sorgen, dass dieser seine Notdurft nicht auf Gehwegen, in Grün- und Erholungsanlagen oder in fremden Vorgärten verrichtet. Dennoch dort abgelegter Hundekot ist unverzüglich zu beseitigen.

  • Tiere, insbesondere Hunde sind so zu halten, dass niemand durch anhaltende tierische Laute mehr als nach den Umständen unvermeidbar gestört wird.

     

    Wenn Sie sich als Hundehalter an diese Regeln halten, unterstützen Sie damit unsere vielfältigen Bemühungen, um mehr Umweltschutz und Sicherheit in unseren Städten und Gemeinden und erleichtern sich, Ihrem Hund und allen Mitbürgern das Zusammenleben.

     

    Den Uneinsichtigen sei gesagt, dass Verstöße gegen die Vorschriften der Gefahrenabwehrverordnung eine Ordnungswidrigkeit darstellen. Diese Ordnungswidrigkeit kann mit einem Bußgeld geahndet werden.

 

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Ordnungsamt

 

[Download]

Schau der Verbandsanlagen des Unterhaltungsverbandes „Wipper-Weida“

(06.04.2017)

Schau der Verbandsanlagen des Unterhaltungsverbandes „Wipper-Weida“

 

Der Unterhaltungsverband „Wipper-Weida“ hat sein Verbandsgebiet in sieben Schaubezirke eingeteilt. Die Mitgliedsgemeinden Güsten, Ilberstedt, Alsleben und Plötzkau sind dem Schaubezirk 1 zugehörig.

 

Die Schau der Verbandsanlagen für den Schaubezirk 1 findet am 04.05.2017 um 9.00 Uhr statt.

Treffpunkt: vor dem Gebäude der Verwaltung Stadt Arnstein in Quenstedt, Eislebener Str. 2

Grüngutannahmestellen

(31.03.2017)

Mitteilung über die Öffnung der Grüngutannahmestellen in den Mitgliedsgemeinden der Verbandsgemeinde Saale-Wipper

Güsten Mittwoch 12.00 – 17.00 Uhr

Samstag 10.00 – 15.00 Uhr

Alsleben (Saale) Mittwoch 15.00 – 17.00 Uhr

Ilberstedt Mittwoch 13.00 – 18.00 Uhr

Samstag 09.00 – 16.00 Uhr

Giersleben Freitag 09.00 – 12.00 Uhr

Samstag 10.00 – 14.00 Uhr

Plötzkau während der Öffnungszeiten der Firma Baumgraß

Es werden jeweils nur haushaltsübliche Mengen angenommen.

Es erfolgt keine Annahme von gewerblichen Grüngutabfällen.

[Download]

Ordnung und Sauberkeit in der Verbandsgemeinde Saale-Wipper

(30.03.2017)

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger

der Verbandsgemeinde Saale-Wipper.

 

Immer wieder muss festgestellt werden, dass nicht alle Anwohner unserer Verbandsgemeinde Ihrer Straßenreinigungspflicht nachkommen.

 

Grundsätzlich obliegt die Reinigungspflicht dem Eigentümer des anliegenden Grundstückes. Anstelle des Eigentümers trifft die Reinigungspflicht den Erbbauberechtigten, den Nießbraucher, sofern sie oder er unmittelbaren Besitz am gesamten Grundstück haben oder den dinglich Wohnberechtigten, sofern ihm das ganze Wohngebäude zur Benutzung überlassen ist. Ist der Reinigungspflichtige nicht in der Lage, seine Pflichten persönlich zu erfüllen, so hat er eine geeignete Person mit der Reinigung zu beauftragen.

 

Was muss gereinigt werden?

 

Die Reinigungspflicht besteht für folgende Straßenteile:

    1. die Fahrbahnen, einschließlich Radwege und Standspuren

    2. die Parkplätze und Parkbuchten

    3. die Straßenrinnen,

    4. die Gehwege und Schrammborde,

    5. Böschungen und Stützmauern,

      in der Frontlänge der anliegenden Grundstücke. Dies gilt bei Eckgrundstücken und Grundstücken mit doppelter Erschließung auch für die Straßenteile an den Seiten und Rückfronten der betreffenden Grundstücke.

 

Im Rahmen der Reinigung sind die Gehwege und die oben genannten Straßenteile sauber zu halten. Sauberhalten bedeutet, dass die Straßenteile von Unkraut, Sand, Laub etc. zu reinigen sind.

 

Gerade jetzt nach dem langen Winter ist die Reinigung der Gehwege, Straßen und Gossen erforderlich. Das Streugut muss wieder aufgekehrt werden.

 

Der Straßenkehricht ist sofort ordnungsgemäß zu beseitigen. Das heißt der Straßenkehricht ist über die Restabfalltonne zu beseitigen. Er darf weder zum Nachbarn, noch in Straßeneinläufe, offene Gräben, Baumscheiben, Straßenbegleitgrün oder ähnliche Flächen gekehrt werden.

 

Werte Bürger unserer Verbandsgemeinde,

auch wenn Sie meinen, dass Sie das Streugut nicht auf die Straße gebracht haben, so sollten Sie daran denken, dass gerade bei Schnee und Glätte jeder froh ist, wenn er sicheren Fußes über die Straße gehen kann.

 

Durch das Nichtreinigen der Straße kommt es auch vermehrt zu Verstopfungen der Abwasserleitungen, da der Sand bei Regen in die Leitungen gespült wird. Dadurch entstehen den Abwasserverbänden unnötige Kosten, welche durch die Bürger mit der Umlage auf die Abwassergebühren getragen werden.

 

Bitte helfen Sie mit, dass die durchreisenden Gäste unsere Städte und Gemeinden in einem sauberen und ordentlichen Zustand in Erinnerung behalten.

 

 

Ihr Ordnungsamt

[Download]

Wahlhelfer zur Bundestagswahl am 24. September 2017 gesucht!

(17.03.2017)

In der Verbandsgemeinde Saale-Wipper werden rund 85 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer für die Durchführung der Wahl zum 19. Deutschen Bundestag am 24. September 2017 benötigt. Gesucht werden Wahlvorsteher und ihre Stellvertreter sowie Beisitzer für alle 14 Wahllokale in den Mitgliedgemeinden der Verbandsgemeinde Saale-Wipper.

Nach Möglichkeit werden die Mitglieder der Wahlvorstände in der Mitgliedsgemeinde zum Einsatz kommen, in der sie wohnen. Der Wahltag für den Wahlvorstand beginnt ab ca. 07:30 Uhr und endet nach der Auszählung und Feststellung des Ergebnisses.

Beisitzer eines Wahlvorstandes kann jeder Wahlberechtigte werden, der das 18. Lebensjahr vollendet hat. Wahlbewerber und Vertrauenspersonen von Wahlvorschlägen können nicht als Wahlhelfer eingesetzt werden.

Was muss ein Wahlhelfer am Wahlsonntag tun? Aufgaben des Wahlvorstandes sind im Wesentlichen:

  • die Wahlberechtigung der Wähler zu prüfen,
  • die Stimmabgabevermerke im Wählerverzeichnis anzubringen,
  • die Stimmzettel auszugeben,
  • den gesamten Wahlvorgang vor Störungen und Beeinflussungen zu schützen und
  • ab 18 Uhr die Stimmzettel auszuzählen.

Die Mitarbeit im Wahlvorstand setzt im Übrigen keine besonderen Kenntnisse voraus, sie ist eine Aufgabe für jeden Wahlberechtigten. Der Wahlvorsteher weist die Beisitzer in ihre Tätigkeit ein. Im Wahlvorstand arbeiten erfahrene Wahlhelfer mit. Die Wahlvorsteher/innen, deren Stellvertreter/innen sowie die Schriftführer/innen werden vorab geschult. Beisitzer/innen erhalten ein Merkblatt. Für ihr Engagement erhalten Wahlvorsteher eine pauschale Entschädigung in Höhe von 30 Euro und Beisitzer 25 Euro.

Bürgerinnen und Bürger, die wahlberechtigt sind und ehrenamtlich im Wahlvorstand mitarbeiten möchten, wenden sich bitte an die Verbandsgemeinde Saale-Wipper,

Frau Große,

Tel. 039262/877-114

oder per Email: grosse@saale-wipper.de

Für weitere Fragen stehe ich gern zur Verfügung

Wir freuen uns auf Ihre Mithilfe!

Gabriele Große

Wahlamt

[Download]

Allgemeinverfügung Aufhebung Stallpflicht für die Verbandsgemeinde Saale-Wipper

(16.03.2017)

Allgemeinverfügung

 

Anordnung für Geflügel gern. § 38 Abs. 11 Tiergesundheitsgesetz i.V.m. § 13 Abs. 1 der Verordnung zum Schutz gegen die Geflügelpest (Geflügelpest-Verordnung) in der Fassung der Bekanntmachung vom 8. Mai 2013 (BGBl. I S. 1212), die zuletzt durch Artikel 1 der Verordnung vom 29. Juni 2016 (BGBl. I S. 1564) geändert worden ist

 

I. Geflügelausstellungen und -märkte (Geflügel und Tauben) auf dem Territorium des Salzlandkreises sind untersagt.

II. Auf Grundlage der aktuellen Risikobewertung wird die Aufstallungsanordnung zur

Vermeidung der Einschleppung oder Verschleppung der Geflügelpest durch Wildvögel

auf nachfolgend aufgelistete Einheitsgemeinden, Städte, Gemeinden, Ortsteile

und/oder Siedlungen beschränkt:

 

• die Ortsteile der Einheitsgemeinde Schönebeck/Elbe: Plötzky, Pretzien, Ranies,

• Einheitsgemeinde Calbe/Saale, gesamtes Gebiet

• Einheitsgemeinde Nienburg/Saale, ohne Ortsteil Neugattersleben

• Einheitsgemeinde Bernburg/Saale, gesamtes Gebiet

• Einheitsgemeinde Barby, gesamtes Gebiet

• Ortsteile der Stadt Könnern: Gerlebogk, Cörmigk, Cörmigk-Sixdorf

 

Folgendes bleibt angeordnet:

 

1. Das Geflügel ist ab sofort

-in geschlossenen Ställen oder

-unter einer Vorrichtung, die aus einer überstehenden, nach oben gegen Einträge

gesicherten dichten Abdeckung und mit einer gegen das Eindringen von Wildvögeln

gesicherten Seitenbegrenzung bestehen muss (Schutzvorrichtung), aufzustallen.

2. Geflügelhalter, die ihrer Meldepflicht gegenüber dem Salzlandkreis, Fachdienst

Veterinärangelegenheiten und Gesundheitlicher Verbraucherschutz, bislang nicht

nachgekommen sind, werden aufgefordert, dies unverzüglich nachzuholen

3. In begründeten Fällen kann der Tierhalter einen Antrag auf Ausnahme von der

Aufstallungspflicht gemäß Nr. 1 dieser Verfügung beim Salzlandkreis, Fachdienst

Veterinärangelegenheiten und Gesundheitlicher Verbraucherschutz stellen.

4. Die sofortige Vollziehung meiner Anordnungen zu I. und II. Nr. 1 und 2 wird hiermit im

besonderen öffentlichen Interesse nach § 80 Abs. 2 Nr. 4 Verwaltungsgerichtsordnung

angeordnet.

5. Diese Allgemeinverfügung tritt mit dem auf die Bekanntmachung folgenden Tag in Kraft.

6. Gleichzeitig wird mit Inkrafttreten dieser Allgemeinverfügung die Allgemeinverfügung vom

24.11.2016 (Aufstallungsanordnung für den gesamten Landkreis) aufgehoben.

 

Begründung:

Bei der im Wildvogelbestand und Hausgeflügelbeständen festgestellten Aviären Influenza (Typ

H5N8) handelt es sich um eine hoch ansteckende und anzeigepflichtige Viruserkrankung des

Geflügels und anderer Vogelarten, die schnell epidemische Ausmaße annehmen und damit

Tierverluste und große wirtschaftliche Schäden zur Folge haben kann. Auf Grund einer aktuellen Risikobewertung im Land sinkt das Risiko einer Einschleppung der Geflügelpest aus dem Wildbestand in Hausgeflügelbestände in Abhängigkeit vom Vorkommen von Wildvogelrastplätzen und dem Auftreten von Infektionen in der Wildvogelpopulation. Die Witterung führt zudem zur immer schnelleren Inaktivierung des Virus sollte dieses durch Wildvögel ausgeschieden worden sein. Im Salzlandkreis sind seit dem 05. Januar 2017 keine Fälle von Geflügelpest aufgetreten.

Gleichwohl sind durch Ausbrüche nach dem 22. Februar 2017 in angrenzenden Bereichen des

Kreises Anhalt-Bitterfeld Schutzgebiete in den Salzlandkreis hereinreichend.

Um einem hohen Risiko des Eintrags der Geflügelpest in Geflügel haltende Betriebe und

Privathaltungen durch infizierte Wildvögel so weit wie möglich vorzubeugen, sind Kontakte

zwischen Wildvögeln und Hausgeflügel möglichst zu vermeiden. Die wirkungsvollste und zugleich erforderliche Maßnahme, um dieses Ziel zu erreichen, ist die Aufstallung des Hausgeflügels.

Andere, weniger belastende Maßnahmen, die den gleichen Schutzzweck erreichen, sind nicht

erkennbar. Die Anordnungen zur Aufstallung sind in den Gebieten, die Risikoareale im Sinn der Wildvogelzuggebiete sind, noch weiter aufrechtzuerhalten.

Die Erforderlichkeit der Untersagung der Veranstaltungen mit Geflügel einschließlich Tauben wie

Geflügelmärkte und Geflügelschauen basiert auf dem besonderen Seuchenausbreitungsrisiko

derartiger Veranstaltungen.

Der Salzlandkreis ist nach § 6 der Verordnung über die Zuständigkeiten auf verschiedenen

Gebieten der Gefahrenabwehr (ZustVO SOG) vom 31.07.2002, zuletzt geändert durch § 17 Absatz 5 des Gesetzes vom 07. August 2014 (GVBLI LSA S. 314) die zuständige Behörde.

Die Anordnung der sofortigen Vollziehung begründet sich auf § 80 Absatz 2 Nr. 4 der

Verwaltungsgerichtsordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 19. März 1991 (BGBl. I S. 686), zuletzt geändert durch Artikel 3 des Gesetzes vom 13.Oktober 2016 (BGBl. I S. 2258).

Die sofortige Vollziehung ist anzuordnen, da durch eine mögliche Verschleppung der Tierseuche betroffene Tierbestände, Kontaktbestände sowie ggf. umliegende Bestände getötet werden müssen und neben der Schädigung der Tiergesundheit und der Tötung der Tiere ein hoher ökonomischer Schaden verursacht wird. Das Einzelinteresse, durch einen Widerspruch die Wirkung der Anordnungen vorübergehend auszusetzen, ist dagegen geringer zu bewerten. Der Tierseuchenschutz muss sofort sichergestellt werden, so dass der Ausgang eines etwaigen Widerspruchs- und Klageverfahrens nicht abgewartet werden kann.

Durch die Anordnung der sofortigen Vollziehung entfällt die aufschiebende Wirkung des

Widerspruchs. Das heißt, den Anordnungen muss auch dann Folge geleistet werden, wenn ein Widerspruch eingelegt wird.

Rechtsbehelfsbelehrung:

Gegen diese Allgemeinverfügung kann innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe Widerspruch eingelegt werden. Der Widerspruch ist schriftlich oder zur Niederschrift beim Salzlandkreis ,31 FD Veterinärangelegenheiten und Gesundheitlicher Verbraucherschutz, 06400 Bernburg (Saale) einzulegen.

Der Widerspruch hat, da die Anordnung der sofortigen Vollziehung getroffen wurde, keine

aufschiebende Wirkung. Hiergegen kann gemäß § 80 Abs.5 der VwGO beim Verwaltungsgericht Magdeburg, Breiter Weg 203 - 206, 39104 Magdeburg der Antrag auf Wiederherstellung

der Landrat

[Download]

Alles neu macht der Mai

(28.02.2017)

 

wie schon in den vorangegangenen Jahren, wollen wir wieder einen gemeinsamen Frühjahrsputz im Salzlandkreis durchführen. In Abstimmung mit dem Kreiswirtschaftsbetrieb soll der 07.04.2017 für diese Aktion genutzt werden.

 

Als Ansprechpartnerin steht Ihnen Frau Eichholz, Telefon 03928 782313 und per Email fruehjahrsputz@kwb-slk.de, zur Verfügung.

Ich möchte Sie bitten, Ihre Entscheidung zur Teilnahme und Ihre Ansprechpartner mit Telefonnummer bis 15.03.2017 mitzuteilen, um die organisatorischen Fragen kurzfristig abstimmen zu können. Weiterhin benötigt der Kreiswirtschaftsbetrieb die Information, wie viele Personen am Frühjahrsputz teilnehmen und die Kennzeichen der Fahrzeuge, welche hierfür zum Einsatz kommen.

Unabhängig des zentralen Termins besteht in Ausnahmefällen die Möglichkeit, die ortsspezifischen Termine seitens der Städte und Gemeinden mit dem Kreiswirtschaftsbetrieb abzustimmen.

Im Interesse eines ansehnlichen Salzlandkreises wünsche ich mir eine rege Teilnahme und einen vollen Erfolg.

Mit freundlichen Grüßen

 

Markus Bauer

Landrat

[Download]

Pressemitteilung Mikrozensus 2017

(01.02.2017)

Mikrozensus 2017 hat begonnen -

rund 12 000 Haushalte werden befragt

 

Seit Jahresbeginn 2017 erhalten Haushalte Sachsen-Anhalts Post vom Statistischen Landesamt Sachsen-Anhalt. Mit diesen Briefen wird der Besuch eines Erhebungsbeauftragten angekündigt. Dieser unterstützt im Auftrag des Statistischen Landesamtes die auch als „kleine Volkszählung" (Mikrozensus) benannte jährliche Haushaltsbefragung.

Rechtsgrundlage der Erhebung ist das vom Deutschen Bundestag am 07. Dezember 2016 beschlossene Mikrozensusgesetz (BGBl. I S.2826).

[Pressemitteilung Mikrozensus 2017]

Langfristige Sicherung von Versorgung und Mobilität in der Modellregion Salzlandkreis

(30.01.2017)

Erhebung zum Mobilitätsverhalten im Salzlandkreis - Aufruf zum Mitgestalten

…Fragebogen zur Erhebung des Mobilitätsverhaltens im Salzlandkreis

[Informationsblatt]

[Fragebogen]